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31.07.2010, 18:14
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Myrasia staunte nicht schlecht, als sie das Schauspiel erblickte und sich die gerüstete Statue erhob und zu ihr sprach. Sie erhob sich langsam und rieb sich den Hintern, da sie durch den Schwung, die sie zum Herausziehen des Schwertes aufbrachte, nach hinten gefallen und unsaft auf ihr Hinterteil gefallen ist. Tatsächlich war es der Geist, der durch diesen Stein hauchte, nur konnte sie ihn jetzt viel besser verstehen. Sogleich erblickte sie auch das eben herausgezogene Schwert in der linken Hand der Steinfigur, hatte sie etwas verpasst?
Der Geist sprach etwas von einem Kampf, um die letztendliche Belohnung zu erhalten..."Woher weiß der von meinen telekinetischen Kräften?", fragte sich die Senurerin leise. Möglich war es, dass er sie bei der Suche nach der Rüstung die ganze Zeit beobachtete und mitsah, als sie die Kisten auf dem Dachboden mithilfe ihrer Gedanken durch den Raum schleuderte. Aber wie sollte ihr das Schwert dabei dienen? Dennoch klang es interessant und das Mädchen ging darauf ein, auch wenn sie erstmal überlegte, was für einen Sinn der Kampf selbst haben sollte. Sie schaute auf die steinerne Liege, auf der sich die Statue vorhin noch befand, erst jetzt erkannte sie, dass es sich dabei im einen steinernen Sarg handelte und die Statue als eine Art...Wächter darauf lag. Demnach lagen wohl in diesem Sarg die Gebeine von Angehörigen der Meconus. Als sie sich die Inschrift der Steintafel noch einmal durch den Kopf gehen lies, blieb sie an der Stelle stehen, wo es lautete, dass die Seelen der Familie erlöst werden sollten. Und der Geist verlangte, dass die Statue zerstört wird. Anscheind fungierte diese felsene Figur nicht nur als Wächter des Grabes, sondern auch als jenen Wächter der Seelen und hinderte sie gleichzeitig irgendwie an deren Erlösung. "Was ist mit Eurer Familie passiert?", fragte Myrasia den Geist. "Ihr wollt, dass ich diese Statue zerstöre, wurde auf ihr etwa ein Bann gelegt, der die Erlösung eurer Seelen verhindert?"
Der Geist in der Figur hielt kurz inne, antwortete letztendlich doch noch: "Ein finsteres Schicksal ereilte uns vor langer Zeit an den Tagen, an denen dieser Teil der Stadt an Glanz verlor...das, was du über dieser Stätte siehst, Mädchen, ist ein jämmerliches Überbleibsel einer einst prächtigen Behausung unserer Familie...Der Name Meconu hatte zu unserer Zeit große Bedeutung sowie einen sehr guten und einflussreichen Ruf, doch gerade dies wurde bald unser Verhängnis...denn wo Glanz und Beliebheit herrscht, findet man im Verborgenen auch die andere Seite, Neid und Hass...keiner weiß, wer für unseren Tod verantwortlich war, doch in jenem wohnte eine dunkle Seele, dass er Menschen mordete...bis irgendwann auch der Letzte unserer Familie seinen letzten Herzschlag tat, bevor er an seinen Schmerzen verenden musste...Der letzte Überlebende war unser Wächter und zugleich unser treuester Diener, welcher schwor, uns auf ewig zu beschützen..."
Die Statue zeigte auf sich selbst und machte damit Andeutungen, dass sie diesen Wächter verkörpere. Kurz darauf verneigte sich die Figur vor Myrasia und sprach weiter.
"Ich bin der Geist des Letzten unserer Familie, welche hier blieben und von den Mördern hingerichtet wurde...mein Name ist Gerom Meconu und ich bin der Großvater von Cesuuga Meconu, den ihr zu kennen scheint..."
Myrasia überlegte kurz und ihr fiel der Moment ein, an dem der Geist draußen Staarvens Gestalt annahm. Es war schließlich nur sein Synonym, in Wirklichkeit hieß er tatsächlich Cesuuga. Der Geist sprach weiter:
"Mir ist nicht klar, warum du ihn Staarven nanntest, aber es hatte wohl seine Gründe...er war einer der wenigen, welche sehr bald dieses Haus verließen und dem Tot entkommen konnten...ich hoffe doch, ihm geht es gut, wo er gerade ist..."
Myrasia nickte und versicherte Staarvens Großvater, dass sein Enkel wohlauf war. Kurz darauf umgriff die Steinfgur fest das Schwert und ging in Kampfposition, anscheinend war der Geist gewillt, den Kampf endlich zu bestreiten und konnte es wohl kaum erwarten, erlöst zu werden. Vor dem Kampf sprach er noch ein paar Worte: "Der Gang, den du hier her entlanggerannt bist, ist dunkel...wäre er ein wenig erhellt gewesen, hättest du an den Seitenwänden die Särge aller Familienmitglieder sehen können...Unser Wächter begrub sie alle selbst und legte sich am Ende selbst in den Sarg, den er für sich selbst hier unten anfertigte und auf welchem seine steingewordene Gestalt lag, um seine Herrschaft auch im Tod beschützen zu können...es fällt mir schwer, doch du musst die Statue zerstören, um uns alle zu erlösen...der Geist des Wächters lässt jedoch nicht zu, dass du dies einfach so erledigen kannst, darum musst du dich ihm stellen...ich warne dich vor, Mädchen, er war ein begnadeter Schwertkämpfer!"
Myrasia ging ein paar Schritte nach vorn und schaute dabei zu Varim, welcher auf dem Boden saß und wohl gespannt darauf war, den Kampf ansehen zu können, er hatte sogar ein paar Bonbons bei sich, jedoch sollte dies das Mädchen nicht ablenken. Myrasia antwortete: "Ich werde mein Bestes geben." und nahm die Herausforderung an. Mit dem Stab konnte sie nicht kämpfen, sondern ihn lediglich als Drohung ziehen, da auch um diesen der Ring lag, welcher auch um die Waffen der Mitreisenden vor ihr vor den Toren Gepedis umgelegt wurde. Jedoch konnte sie sich ohne Probleme ihrer Telekinese bedienen und dies sollte wohl auch ausreichen dürfen.
Nun ging auch Myrasia in eine Kampfposition über, besser gesagt stellte sie sich kerzengrade hin und breitete leicht ihre Arme aus, sie wusste nicht, wieso, doch durch diese Position konnte sie ihre Konzentration besser anregen und genau darauf musste sie sich verlassen. Sowohl die Magierin als auch der steinerne Wächter waren bereit für den Kampf und Varim saß mit seinen Sahne-Bonbons da und war bereit, sich von dem darauffolgendem Gepränge des folgenden Kampfes berieseln zu lassen.
Das Schwert wild, aber gezielt mit der Hand, vor sich herwirbelnd schritt der Wächter auf das Myrasia zu, sie hingegen konzentrierte sich auf ihren Geist und ihre Hände begannen langsam, durch die sie umgebende Energie zu flackern, vielleicht konnte sie diese Figur mithilfe von mehreren Kraftkugeln zerschießen...wenn nur diese Rüstung nicht wäre. Den Schwertwirbel plötzlich abbrechend, drehte sich der Wächter sogleich um seine eigene Achse und wollte zu einem starken Hieb übergehen, doch Myrasia wich leichtfüßig mithilfe ihrer Levitation zur Seite aus und schoss in unmittelbarer Nähe faustgroße Druckprojektile auf die Statue, doch die Rüstung fing alles auf und hat dabei nichtmal eine kleine Delle davontragen müssen! Hinter diesem rostigen Eisen schien doch eine gewisse schützende Kraft zu stecken und die Beschreibung der Rüstung auf der Steintafel ließ Myrasias Gegner nun schon unbesiegbar erscheinen. Es gab sicher eine Taktik, um diesen Steinmenschen die Schranken zu weisen und die Seelen der Familie zu erlösen, um endlich die Belohnung zu erhalten. Der Wächter drehte sich zu Myrasia und stürzte auf sie zu, das Mädchen duckte sich und ließ den Wächter mit telekinetischer Kraft über sich hinwegschleudern. Doch das Erheben fiel ihr schwer, da soetwas viel Kraft kostete, vor allem bei so einem Gewicht, Naturstein war bekannterweise nicht allzu leicht. Während der Gegner mit dem Bauch auf dem Boden lag, analysierte die Senurerin ihn nach diversen Schwachstellen und bemerkte, dass die Gegend um die Ellenbogen herum ungeschützt war. Es fiel diesem ehemaligen Schwertmeister sicherlich schwer, ohne Arme zu kämpfen! Das Mädchen wollte auf den Wächter springen, um seine Arme zerbröseln zu lassen, doch dieser rollte noch rechtzeitig zur Seite und stand schnell auf. Nun lag Myrasia auf dem Bauch...und der Steinwächter holte mit dem Schwert aus, um dem Mädchen den Todesstoß zu geben, doch schnell besann sich Myrasia wieder, schaute nach oben und schoss eines ihrer Kraftkugeln gegen den Ellenbogen des Schwertarms der Statue, welcher kurz darauf mitsamt der Waffe auf den Boden fiel und in mehrere Brocken aufging.
Ohne einen Laut von sich zu geben, schaute der steinerne Wächter auf seinen nun verkürzten Arm und dann zu der Magierin und sprach in einem leicht spöttischen Ton: "Das war nicht mein Schwertarm...der Trick hat gewirkt..." Die Stimme klang nicht nach dem Geist Geroms, es schien wohl der Geist des Wächters selbst zu sein. Myrasia stand auf und kniete zunächst, doch das nicht lange, denn kurz darauf schleuderte die Statue den Schild gegen das Mädchen und traf dabei ihre Stirn, wodurch Myrasia nach hinten flog und bewusstlos wurde! Mit stampfenden Schritten ging der Wächter auf das daliegende Schwert zu und hob dieses mit seinem tatsächlichen Schwertarm auf. Daraufhin schritt er zu Myrasia, welche so langsam wieder zu sich kam, doch sie konnte fast nichts erkennen, verschwommen sah sie den Wächter, welcher erneut zum Gnadenstoß ausholte und dumpf hörte sie seine Worte: "Ich schwor, meine Gebieter bis in Ewigkeit zu schützen und das habe ich nicht nur so gesagt...wer Unruhe stiften will, wird dies nicht lange tun..."
Während die Schwertspitze immer mehr auf Myrasias Stirn zuraste, auf der sich nun eine Beule gebildet hatte, riss die Senurerin ihre Augen auf und gab einen gemischten Schrei aus Angst, aber auch überzeugter innerer Stärke von sich. Daraufhin schleuderte die Statue von dem Mädchen weg und knallte mit dem Rücken gegen die Wand. Schnell, aber auch einen Seufzer der Erschöpfung von sich gebend, riss sich Myrasia nach oben und schoss eine Kraftkugel mit hoher Geschwindigkeit gegen den anderen Arm, wodurch nun auch dieser zu Boden fiel. Erneut gab die Magierin einen Seufzer von sich, diesmal einer der Erleichterung, dass sie die Schwachstelle auf diese Entfernung und bei sehr schwacher Beleuchtung getroffen hatte, doch ihr Atmen war schwer. Der Wächter hingegen stand wieder auf dem Boden, jonglierte gleich das Schwert mit dem Fuß in Hüfthöhe und kickte es in Myrasias Richtung! Wie in einem spannungsgeladenen Spielfilm beugte sich das Mädchen schnell nach hinten und das Schwert zischte durch ihren Haar-Pony, welcher knapp über dem Gesicht der Senurerin hinterherschwang. Sie verlor jedoch das Gleichgewicht und landete erneut auf ihrem Hinterteil, doch das Schwert hatte sie verfehlt und das war das Wichtigste...es steckte nun in einer Fuge der Wand fest, welche nunmal aus aufeinandergeschichteten Steinen bestand und ohne Arme konnte man diese Waffe nun schlecht von der Wand entfernen. Wieder wäre es Zeit für einen erleichterten Seufzer gewesen, doch Myrasia wollte die Sache nun endlich hinter sich bringen, damit Varim nicht mehr länger warten musste. Mithilfe ihrer Gedankenkraft riss sie den Helm des Wächters von sich und schoss eine Kraftkugel gegen diesen, wodurch der steinerne Kopf in mehere Teile zersprang, der Rest blieb jedoch unverändert stehen, doch dem musste Abhilfe geschafft werden. Myrasia ging auf den Rest der Statue zu, welcher nunmehr einer unvollständigen Bildhauerei ähnelte. Mit der Hilfe von etwas telekinetischer Energie hüpfte das Mädchen nach oben und landete sitzend auf den Schulter der Statue, damit die Zerstörung nun bald Form annahm. Die Magieren legte ihre Hände übereinander auf die Stelle, auf der vorhin noch der Kopf saß und stützte sich mit aller Kraft darauf ab. Kurz begannen ihre Hände erneut zu flackern, ehe Myrasia einen mächtigen Schub ihrer Energie auf den malträtierten Steinwächter schoss, wodurch nun auch der komplette Rest in mehrere Teile zersprang und Myrasia dadurch zum dritten Mal innerhalb der letzten halben Stunde auf ihren Hintern fiel.
Es war vorbei...und in den Katakomben sah es nun aus wie nach einem Anschlag auf kunstvoll errichtete Steingebilde. Mit einem ziehenden Schmerz am Hinterteil stand Myrasia wieder auf und schaute sich um, ehe sie auf das Schwert zuging, welches immer noch in der Wandfuge steckte und fasste es an, um es vielleicht doch hinausziehen zu können. In dem Moment, an dem sie die Waffe berührte, wurde das Schwert schnell immer durchsichtiger und verlor an Form, bis ein undefinierbares und sich sanft bewegendes Energiebündel herauskam. Das schien wohl die Belohnung zu sein und Myrasia wurde nun klar, wie der Geist dies gemeint hatte. Myrasia konnte ihrer telekinetischen Kraft Gestalt verleihen und hätte damit nicht nur irgendwelche faden Kraftkugeln auf den Wächter loslassen können. Wenn sie sich dieses Energiebündel zunutze machen konnte, könnte sie wohl in Zukunft ihre Kraft in Form dieses Schwertes auf ihre künftigen Gegner schießen und damit mehr Schaden machen...aber wie sollte das nun funktionieren?
Leise hörte Myrasia den Geist Geroms hauchen "Benutze deine Hände und deinen Geist..." Das half zwar nur mäßig weiter, aber es brachte das Mädchen auf eine Idee. Sie hielt ihre Hände in diese Ansammlung von Energie, welche sogleich davon umschlossen wurden. Nun konzentrierte sich Myrasia auf diese Energie und erneut flackerten ihre Hände leicht. Das Flackern nahm die Energie um den Händen der Magierin ein und beides vermischte sich miteinander, bis das Flackern nachließ. Noch bevor Myrasia daran dachte, ihre neue Fähigkeit gleich einmal zu testen, leuchtete der lange Gang in einem sanften und schwachen aber kalten Licht, das genaue Gegenteil von dem Licht, das Varim erzeugen konnte. Bevor das Licht wieder erlosch, hallte ein hauchendes "Danke..." durch den Raum, es war ein wenig unheimlich, doch Myrasia wusste nun, es ist vollbracht. Die Rüstung, die der Steinwächter trug, löste sich langsam auf, bis nichts mehr davon übrig war. Nun war es nicht der richtige Moment, die neue Fähigkeit auszuprobieren, vielleicht bot sich mal eine gute Gelegenheit dafür an. Grinsend, als wäre nichts gewesen, drehte sich Myrasia zu Varim, welcher gerade an einem Sahnebonbon lutschte und fragte: "Gehen wir?"
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Geändert von Senuge (31.07.2010 um 18:35 Uhr).
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01.08.2010, 13:05
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Larale fuhr herum als eigenartige Geräusche die Nacht erfühlten, untermalt von einer Präsenz, die sie schaudern ließ. Was machte eine solche Präsenz hier? Etwas streifte kurz ihren Geist, dann war es verschwunden, ersetzt durch den Lärm eines Kampfes. Beobachtend wartete sie ab und ein paar Minuten später taumelte jemand aus dem Schatten und brach vor ihr zusammen. Gisal sprang von ihrer Schulter und verwandelte sich im Sprung, bis der große weiße Wolf auf dem Boden neben dem Opfer stand und sich über ihn beugte.
„Ein Elf.“ Verkündete er überrascht, aber Larale hatte auch keinen Menschen erwartet. Unbewusst bewegte sie ihre Hand, woraufhin eine Flamme in der Luft erschien, die neben ihr schwebte, als sie sich herabbeugte. Der Elf atmete auf jeden Fall noch, auch wenn seine Art ihr weitestgehend schleierhaft war. Natürlich konnte sie nicht alle Elfenarten kennen, aber diese hier unterschied sich doch erheblich von den anderen. Sie verdrängte diese Gedanken für später, denn das war es nicht was zählte. Er war offenkundig schwer verwundet und alles andere als bei Bewusstsein. Sie drehte ihn vorsichtig auf den Rücken und legte ihre Hand auf den verwundeten Arm.
„Kannst du erkennen wie schwer er verletzt ist?“ fragte sie Gisal, der weitaus feinere Sinne als sie hatte.
„Mindestens eine gebrochene Rippe.“ Antwortete der weiße Wolf. „Aber warum kümmern wir uns überhaupt darum?“ fügte er murrend hinzu.
„Er ist immerhin ein Angehöriger des Elfenvolkes.“ Wies sie ihn scharf zurecht und besann sich dann auf ihre Kräfte. Ihre Hände begannen schwach zu leuchten, bläulich, durchzogen von weißen Adern. Sie benutzte das Feuer eigentlich nicht zum heilen – es war anstrengend und sie ziemlich schlecht darin, aber ihr fiel nicht ein, was sie sonst tun konnte. Wenn er blutete oder die Rippe seine Lunge durchstoßen hatte, konnte sie ihn unmöglich transportieren. Und ihre untote Reisegefährtin hatte sicher keine nennenswerten Heilkräfte. Und Varim war ja immer noch verschollen. >Wenn man ihn einmal brauchen könnte< seufzte sie in ihren Gedanken. Sie schloss die Augen und ließ das Feuer mit seiner wohltuenden Wärme in den Körper des Elfen fließen. Es war nicht viel – sie war schließlich keine ausgebildete Heilerin – aber es würde ein paar der Verletzungen heilen können und die Heilung der anderen zumindest anregen können. Aber es war anstrengender als Zerstörung, ihre Kräfte für die Heilung auszurichten.
„Such Varim.“ Befahl sie dem Wolf zwischen zusammengebissenen Zähnen, weil es an ihren Kräften zehrte. Der Wolf maulte zwar, trollte sich dann aber und verschwand in dem Haus. Er fand Varim ziemlich schnell, ignorierte aber alle anderen Umstände – es interessierte ihn nicht wirklich. Er sah kurz zu dem Mädchen, dann sprang der Wolf vor Varim aus dem Schatten.
„Du kannst dich zur Abwechslung mal nützlich machen.“ Sagte er nicht besonders freundlich und ganz und gar unhöflich, aber immerhin lutschte der Junge Sahnebonbons.
„Sofern du heilen kannst, könntest du Larale dabei helfen, das Leben von irgendeinem Elfen zu retten, der zusammengebrochen ist.“ Fuhr er fort und seufzte dann – soweit ein Wolf seufzen konnte.
„Wobei ich selbstverständlich nicht verstehe warum er überhaupt gerettet werden muss.“ Grummelte er und verdrehte die Augen, sah dann aber Varim an. Erst jetzt wurde ihm die Anwesenheit des Mädchens wirklich bewusst und er zog die Augenbraue hoch – nicht das ein Wolf das besonders gut konnte.
„Wer ist das?“ fragte er den Jungen – er vermutete ja irgendwelche Weibergeschichten, hielt sich damit aber zurück. Wenn Larale den Elfen retten wollte, hatte alles andere bis nachher Zeit.
Währenddessen beschränkte sich Larale darauf, dem Elfen nur noch Wärme zuzuführen, um den Schmerz zu lindern. Sie hatte die Wunden so gut es ging versucht zu heilen, aber ob es gereicht hatte wusste sie nicht. Erst jetzt sann sie über seine Worte nach. Sie wusste nicht wer Erwein war oder was er mit „mein Sohn“ meinte – vielleicht war das auch gar nicht so wichtig – aber Goldschimmer war ein Gasthaus, das wusste sie. Wollte er etwa dorthin? Allerdings würde sie ihn wohl kaum dahin tragen können – außer auf Flammen, aber das würde zu viel Aufmerksamkeit erregen, die sich nicht gebrauchen konnte.
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02.08.2010, 22:42
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#453
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"Die? Sie wird uns für eine Weile begleiten...sie kann nützliche Magie wirken, also wird sie keine Last sein", erklärte er dem Wolf, lutschte weiterhin unbeirrt sein Sahnebonbon und fuhr fort, indem er auf das einging, was er gerade gesagt hatte: "Naja, eigentlich kann ich nicht heilen...aber wenn ihr mich so dringend haben wollt, dann komme ich natürlich..." Ihm war der Unterton in Gisals Stimme sehr wohl aufgefallen – was hieß Unterton, er hatte sich keine Mühe gegeben, es zu verbergen. Aber es war Varim recht, ehrlich behandelt zu werden, Heuchlerei wäre für ihn eher schlimm gewesen. Außerdem konnte er sich einigermaßen sicher sein, nicht einfach von Wolfszähnen zerfleischt zu werden, wenn man ihn für zu nervig erachtete. Immerhin waren sie den ganzen Weg hier her gekommen, nur um sich seine Unterstützung zu sichern.
Er sah zu Myrasia, um sich zu vergewissern, dass sie auch mitkam, und zusammen folgten sie dem Wolf raus aus dem Keller. Sie schien vom Kampf nicht wirklich verletzt zu sein, obwohl sie ja einige Male fast draufgegangen wäre. Wie Varim darauf wohl reagiert hätte? Er wusste es nicht genau, aber er war sich sicher, dass es nicht spurlos an ihm vorbeigegangen wäre. Ein für ihn sehr beunruhigendes Gefühl.
Sie kamen aus durch die Tür nach draußen und erblickten sofort Larale, die neben dem Verletzten auf dem Boden kniete, Etyana und Ashanti standen daneben. Die Flamme, die daneben schwebte, beleuchtete den am Boden liegenden wodurch die gröbsten Details zu erkennen waren.
Spitze Ohren, also ein Elf...aber ein reichlich merkwürdiger. Mit dunkelblauer Haut! Von den Spitzohren gab es wirklich Variationen wie Sand am Meer. Es würde Varim nicht wundern wenn er mal auf grüne Sumpfelfen oder weiße Wolkenelfen treffen würde.
"Also...ich kann ihm natürlich Sterbehilfe geben, aber das kann wahrscheinlich auch jeder andere...", meinte er, inzwischen neben dem Elf kniend. "Die einzigen Möglichkeit, die ich zur Heilung habe, ist der Entzug von Lebensenergie. Mit ein bißchen rumtricksen könnte ich es bestimmt schaffen, diesen Elfen hier ein wenig zu heilen, nur leider müsste ein anderer dafür leiden, von großen Schmerzen bis zu schrecklichen inneren Verletzungen und Verkürzung der Lebenszeit. Irgendwelche Freiwillige?" Er blickte unnötigerweise in die Runde. "Oder sollen wir uns irgendeinen Bettler organisieren, den niemand vermisst?"
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02.08.2010, 23:07
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#454
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Fremdländer
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Tala kam langsam zu Bewusstsein und spürte eine ungewöhnliche innere Wärme, mit langsam wieder schärfer werdenen Sinnen betrachte er Varim. Der Neben ihn Kniete, Dem Dunmer huschte ein kurzes grinsen über das Gesicht und meinte "wie wäre es mit dem Dämon der bewusstlos hinter uns liegt?". Er versuchte sich aufzusetzten schaffte es aber nich erneut Fluchte er "Erwein hatte recht ich hätte da nich allein sollen aber was solls ich habe ihn Gerettet" die letzten Worten umhüllte Stolz und Freude. er blickte zu Larale, die anscheinend der Grund war warum er eine solche innere Wärme hat "habt dank Nymphe ich bin euch was Schuldig und dir Junge auch! aber wir sollten von hier verschwinden, Einer von diesen Scheusalen is geflohen und ich denke das wo die drei herkammen noch mehr gibt!". der Nachtelf nahm die Hand von Larale und zog sie weg von ihm nich das er unhöfflich wirken wollte aber ihm war es unangenehm.
Erneut versucht Tala sich aufzusetzten und schaffte es Diesmal. Er Bemerkte erst jetzt das sein Umhang weg war und dacht angestrengt nach <verdammt wo...achja ich hab ihn benutzt um ihn an Nanuk´s Rücken festzubinden>
Leise vor sich hin murrend und über sich selbst unzufrieden sagte er mehr zu sich selbst als zu den anderen "So ein Anfänger fehler..sowas is peinlich ich war zu unvorsichtig und wurde dafür bestraft aber ich habe ihn nicht bemerkt es war fast so als wäre er aus dem nichts gekommen wie ein...Ich hasse diese Viecher verdammt"
Er blickte etwas verlegen drein als er merkte das die anderen ihn verwundert anguckten
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02.08.2010, 23:53
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#455
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In dem Moment, an dem Myrasia ihr Grinsen verschwinden ließ und auf eine Antwort von Varim wartete, sah sie, dass er ein wenig abgelenkt war, aber nicht nur durch den Sahne-Bonbon im Mund. Ein weißer Wolf stand bei dem jungen Magier und redete mit ihm. Er sprach etwas leise, als solle Myrasia nicht erfahren, worum es ging, vielleicht bildete sie sich dies auch nur ein, doch dem Blick des Wolfes nach zu urteilen schien es um etwas Ernstes zu gehen, auch wenn sie nicht wusste, wie ein Wolf sonst schauen sollte.
Er und Varim gingen wieder zurück, Myrasia folgte den beiden, immerhin gab es hier nichts mehr, was sie hier noch hielt...eben mal schnell eine Rüstung zusammengesucht, Stein zu Staub zerschlagen und schon befreit man die Seelen einer großen, alten Familie von einem Bann, nicht schlecht für eine Nachtschicht und Myrasia war trotz ihrer recht scheinbaren Selbstbescheidenheit ziemlich stolz auf sich in diesem Moment, von der Freude über die Erlangung einer neuen Fähigkeit ganz zu schweigen. Wieder einmal schien der Gang endlos, doch diesmal passte das Mädchen auf, dass sie nicht wieder auf die Nase fiel. Ein paar Meter neben dem Loch war eine Treppe zu finden, welche Myrasia vorher noch nicht aufgefallen ist, doch dieser Weg war wohl besser zu bewältigen, als durch das Loch zu springen, obwohl es für die Senurerin kein allzu großes Problem gewesen wäre. Oben angekommen, ging es zurück zum Ausgang und raus aus dieser Ruine, mehr war es nicht, vor allem nach Myrasias Aktion auf dem Dachboden und dem Einsturz des Bodens.
Der Wolf führte die beiden zu einer Gruppe, die Gesichter kamen dem Mädchen bekannt vor...es handelte sich um die Gruppe, welche vor ihr um den Eintritt in die Stadt bat, der Wolf gehörte wohl zu denen. Bei ihnen lag eine weitere Person, die Magierin ging weiter auf diese zu und betrachtete diese...lange, spitze Ohren, dunkle, bläuliche Haut, das Haar zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden...irgendwie kam ihr das sehr bekannt vor, doch sie konnte das Gesicht desjenigen bei der Dunkelheit nicht richtig erkennen, trotz der magischen Flamme der einen Mitreisenden. Der Dunkelelf schien verletzt gewesen zu sein, er lag ja wohl kaum grundlos auf dem staubigen Boden. Anscheinend waren die anderen dabei, Hilfe zu leisten und ihn zu heilen...deswegen war der Wolf wohl auch unten in dem Haus, damit Varim dieser Person helfen könnte! Doch Myrasia hatte Varims Magie gesehen, mit Regenerierung und Heilung hatte das nicht wirklich viel am Hut. Varim erklärte, wie er dem Elf etwas helfen könne, doch das erforderte eine großes Opfer und es meldete sich wohl niemand freiwillig, um einen völlig Fremden wieder auf die Beine zu helfen...obwohl die Senurerin den Gedanken einfach nicht loswurde, diese Person schonmal gesehen zu haben.
Der Dunkelelf kam wieder zu Bewusstsein und versuchte mehrmals, sich wieder aufzurichten, bis es ihm letztendlich gelang. Als er zu reden begann, wurden Myrasias Augen groß...diese Stimme...sie kam ihr so bekannt vor, doch ihr wollte nicht einfallen, wann und wo sie diese schon vorher einmal gehört haben sollte! Wann sollte dies auch gewesen sein, sie war lange allein unterwegs und hatte in der Zeit kaum Kontakt zu anderen Leuten, demnach muss das wohl schon sehr lange her gewesen sein. Doch die Stimme des Elfen war ihr vertraut und weckte in ihr alles Andere als ein Gefühl der Gleichgültigkeit. "Ich glaube nicht, dass wir ausgerechnet hier einen Bettler finden.", entgegnete sie Varim, als er darauf kam, einen Obdachlosen für die Heilung zu opfern. Hier war immerhin keine Menschenseele, zumindest nicht mehr. "Hehe, wir können ja auf einen weiteren Kopfgeldjäger warten, der in mir eine gute Quelle für sein Urlaubsgeld sucht, warten.", fuhr sie spöttisch fort, um sich selbst etwas die Angst zu nehmen, denn es war äußerst unangenehm, von Auftragsmördern verfolgt zu werden, obwohl es nun kein Problem mehr wäre, diese schnell auszuschalten, dank der Belohnung, die Myrasia in dem Kellergewölbe erhalten hatte.
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03.08.2010, 00:54
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#456
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Fremdländer
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Tala drehte sich reflexxartig zu Myrasia und blickte sie an er war sichtlich überrascht, Er Stand vorsichtig auf und stützte sich auf sein Schwert. Extrem wackelig ging er zur Jungen Senurerin rüber und sagte voller freude "Myrasia....schön dich wiederzusehen! wie ist es dir ergangen? Was machst du hier? Was sind das für Leute? Wieso bist du damals weg?"
Bei der letzten Frage wirkte er ernster, aber er wusste das hier nicht der richtige Ort für ein Gespräch ist und sein momentaner Zustand nicht der beste ist, er drehte sich um und sagte zu Varim und Larale "ich weiß ihr kennt mich nicht aber bitte glaubt mir wir müssen hier weg dort finden wir bestimmt jemanden der mich heilen kann ohne jemand anderes Schaden zuzufügen."
Er ging ohne ein weiteres Wort zu verlieren zu dem noch immer bewusstlosen Dämonen und kniete sich neben ihn <hm der puls is schwach vielleicht sollte ich ihn mir genauer anschauen> der Dunmer stand wieder auf, klopfte sich den Dreck von seiner Hose und seinen Beinschienen und suchte nach etwas mit dem er den Dämonen i-wie transpotieren konnte. Nachdem er nichts fand außer einem Seil überlegte er wie er es jetzt bewerkstelligen sollte ohne das ihn die Fremden für Verrückt hielten den bei dem Gedanken das jemand der noch vor 10 Minuten noch Bewusstlos am Boden lag einen Dämonen durch ein Viertel der Stadt schleift musste sogar er lächeln.
Tala ging doch zurück und sagte etwas in der Sprache der Nachtelfen "Der wird wohl etwa aufmerksamkeit erregen naja mir Egal"
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07.08.2010, 00:09
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#457
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Reisender
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"Ah ja..." >Wie kitschig, jetzt kennen sich die beiden auch noch...irgendwie müssen wir dieses Spitzohr trotzdem los werden<, dachte Varim, als der dunkle Elf wieder zurückkam und irgendetwas in einer fremden Sprache sagte. Varim kannte einige Sprachen aus diesem elfischen Bereich ansatzweise, weswegen er einigermaßen heraushören konnte, dass seine Sprache auf irgend eine Weise mit normalen Elfisch verwand sein könnte.
"Wie wärs, wenn wir euch einfach zu einem Heiler bringen. Ich glaube, ich habe auf dem Weg hier her einen gesehen. Schließlich liegt eure Gesundheit uns sehr am Herzen..." >...nicht.< Seine Worte waren aber auch ironisch genug betont gewesen, dass man sich den gedanklichen Zusatz selber zusammenreimen konnte. Wieso zur Hölle versorgten sie einen dahergelaufenen Fremden? Wo war dahinter der Sinn?
Als er bemerkte, wie Myrasia den Typen ansah, wusste er den Grund. Augenscheinlich kannte sie ihn wirklich. Und wenn der Hexer sein zusätzlich als magische Unterstützung dienendes Ziermöbelstück nicht verlieren wollte, musste er scheinbar wohl oder übel dafür sorgen, dass diesem Elfen geholfen wurde...verflucht aber auch. >Wenn sie nicht so gut aussehen würde, hätte ich wahrscheinlich einen ganzen Batzen Probleme weniger...<
Langsam setzten sie sich dann auch in Bewegung, Varim ging vorran. Er machte gerade den ersten Schritt, als ihm einfiel, dass er den anderen Myrasia gar nicht vorgestellt hatte. Er drehte sich also wieder zu ihnen um.
"Das Mädchen da ist übrigens Myrasia", meinte er, in ihre Richtung zeigend. "Ich hab sie gefunden. Darf ich sie behalten? Sie ist stubenrein, glaube ich zumindest, und beherrscht außerordentlich nützliche Telekinese. Also wird sie uns nicht zur Last fallen.", erzählte er, und redete dabei von Myrasia wie von einem Haustier. Damit war das Vorstellen für ihn erledigt, er drehte sich also wieder herum und ging weiter, davon ausgehend, dass die anderen ihm folgten.
Fünfzehn Minuten später waren sie auch schon bei der Behausung eines Heilers am Rand des dunklen Viertels angelangt. Das Haus war nicht so abgewrackt wie an dem Ort, an dem sie eben noch waren, aber es war auch alles andere als prächtig. Der Inhaber war ein kahlgeschorener Alter. Er hatte glücklicherweise rund um die Uhr geöffnet.
Varim schnippte ihm eine Münze hin und ging zur Seite, damit Tala eintreten konnte. Je schneller, desto besser.
"So. Was machen wir jetzt? Sollen wir auf diese uns unbekannte Person warten, oder gleich zu dieser Magierin aufbrechen?"
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07.08.2010, 00:54
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#458
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Fremdländer
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Tala starrte Varim den ganzen Weg zum Heiler an, als er in das Haus des Heilers ging meinte er "Varim ihr solltet aufpassen was ihr sagt!"
Der Heiler deutete auf eine Liege und schloss die Tür als der Dunmer im Haus war, Der Heile fragte ohne viel umschweife "hattet ihr gerade einen Kampf? Ich merke das euch schon jemand versucht hat zu heilen war es einer eurer Reisegefährten?" Tala wirkte leicht angefressen und Meinte " DAS ist egal mach deinen Job! nicht mehr und nich weniger!"
Der Heiler war fassungungslos über eine solche barsche antwort aber erfing ohne weitere umscheife und ohne einen muks zu verlieren an, der Nachtelfe merkte regelrecht wie die Schmerzen verschwanden. Nach 20 Minuten war der Heiler fertig, Tala schmieß ihn als er rausging noch einen Beutel Goldmünzen zu.
als er draußen bei den anderen ihn noch immer Fremden stand nickte er ihnen nur kurz zu , Plötzlich stürmmte Nanuk zu ihn und blickte ihn an, der Nachtelfe ging auf die Knie und Strich Nanuk über sein Fell und Sagte "Danke mein Freund das du ihn in Sicherheit gebracht hast! keine sorge das mit dem Fleisch hab ich nich vergessen."
Er Stand wieder auf...und erinnerte sich an die Wörter die Varim als letztes verloren hatte und sagte dan ohne ihn anzublicken "Ich habe hier eine Zeitlang gelebt vielleicht kann ich helfen als Gegenleistung Das ihr mich soweit zusammen geflickt hab das ich zu einem Heiler gekommen bin!"
Nanuk Starrte immernoch den Nachtelf an und stuppste ihn mit einer Pfote an, der Dunmer blickte erneut nach unten und bemerkte das Nanuk seinen Umhang dabei hatte und einen Brief. Er legte seinen Umhang an und zog sie die Kapuze ins Gesicht wie er is immer Tat, danach entfaltete er den Brief und fing an zu lesen "Tala....hoffe alles in Ordnung....hab Nanuk geschickt dich zu suchen....weiß wie ungern du ohne deinen Umhang rumläufst...ich hab vielleicht was interresantes für dich....einen Auftrag....von der Stadtwache!"
Als er die letzten Worte lass lachte er auf und schmieß den Brief auf den Boden <so eine leicht zudurchblickende Falle!> dachte er
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07.08.2010, 19:20
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#459
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Als Varim Myrasia den anderen vorstellte, schaute sie etwas dunkel, da ihr der Ton nicht sonderlich gefiel...sie hätte sich auch gut selbst vorstellen können, aber immerhin wurde ihr nun gewissermaßen diese Mühe abgenommen. "Hallo...", ergänzte Myrasia die Vorstellung leise, um selbst noch etwas gesagt zu haben, sie kannte diese Leute noch nicht richtig und war deswegen noch etwas schüchtern in deren Gegenwart. Varim wollte Tala auch gleich zu einem Heiler bringen, damit er vollends kuriert werden konnte, nur wusste Myrasia nicht, weswegen der junge Magier so viel Hektik machte, als gäbe es kein Morgen. Nun gut, die Gruppe hatte etwas vor und vielleicht sollte auch keine Zeit verloren werden, wer wusste, was Tala noch für Verletzungen hatte. Während sie zu dem Heiler marschierten, sprach das Mädchen kein Wort, auch nicht zu Tala, er sollte zunächst nichts sagen und sich die Kraft lieber fürs Laufen sparen, oder humpeln, wie man es nun nennen wollte.
Das Viertel erschien Myrasia wieder so weitläufig, vor allem in der nächtlichen Dunkelheit, welche in Myrasia ein gewisses Ungehagen hervorrief, da sie sich wieder an den Kopfgeldjäger erinnerte, den Varim jedoch zur Strecke brachte, doch sie wusste nicht, ob sich noch mehr von diesen Leuten in dem Viertel tummelten, sie hatte keine Ahnung, ob sich solche Sachen unter diesen Leuten schnell rumsprachen...
Nun kamen sie endlich von dem Viertel weg und gerade da befand sich auch der Heiler, den Varim vorher schon entdeckt hatte. Nunja, das Haus machte keinen allzu vertrauenserweckenden Eindruck, dies konnte jedoch nur täuschen, der Heiler selbst war bestimmt ein netter, eifriger Mann...oder Frau. Doch als Varim die Tür öffnete und mit den anderen eintrat, sah die Senurerin den vermeintlichen Heiler, welcher dann auch nicht wirklich ihren Vorstellungen entsprach. Hauptsache, er konnte helfen und verlangte dafür nicht allzu viel Geld, Myrasia hatte nun nicht wirklich viel bei sich, obwohl es für einen Aufenthalt in Gepedi für gewisse Zeit reichte, solange die Kopfgeldjäger und die Wache nicht Wind davon bekamen, in welcher Taverne Myrasia ein Zimmer hatte. Der Heiler grüßte die Gruppe und bat Tala sogleich in den Behandlungsraum, damit sich sein Zustand wieder schnell bessern konnte. Zwanzig Minuten mussten Myrasia, Varim und die anderen ausharren, dabei starrte das Mädchen auf eine leere Medizinampulle auf der Theke des Heilers und ließ sie ein paar Zentimeter hoch schweben. Myrasia und Tala hatten sich dann nachher bestimmt eine Menge zu erzählen, immerhin war es nun schon Jahre her, als sich die beiden das letzte Mal gesehen hatten. Was ihn wohl hierher verschlug? Wie es den anderen wohl ging? Es gab so viel zu bereden und es kam Myrasia gerade wie eine Ewigkeit vor, hier warten zu müssen.
Sie setzte die leere Flasche wieder ab, im selben Moment öffnete jemand die Tür und trat heraus, es war Tala, ihm schien es glücklichweise wieder gut zu gehen. Ein Wolf tappste vom Hauseingang auf Tala zu, er schien recht zahm zu sein. Ihm gehörte er anscheinend, Myrasia hatte dieses Tier jedoch vorher noch nie gesehen und doch kam es einem so vor, als kannten sich die beiden schon immer. Der Wolf brachte Tala's Gewand mit und einen Brief, welchen Tala an sich nahm und murmelnd lies, bevor er hähmisch lachte und den Brief auf den Boden schmiss. Myrasia ging zu Tala und fragte, was denn in dem Brief stand, dabei zog sie das Stück Papier unauffällig mit Telekinese in ihre leicht ausgestreckte Hand, um sich nachher zu vergewissern, dass ihr alter Freund auch die Wahrheit sagte, nicht dass er in etwas verwickelt wäre oder so. Doch das sollten sie klären, während es zur Magierin ging, immerhin wollte die Senurerin die Truppe nicht aufhalten, sondern eher helfen. Sie schaute zu Varim und nickte ihm zu, als Zeichen dafür, dass sie bereit war, aufzubrechen.
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Werrrrrrksleiter der Scharesoft-Keksfabrik
Keksfabrik liegt vorübergehend auf Eis, da andere Tätigkeiten momentan leider Vorrang haben .___. Doch eine neue Zeit wird heranbrechen^^
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07.08.2010, 19:57
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#460
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Tala antwortete in einer Lautstärke das es nur Myrasia verstehen konnte "Naja die Stadtwache hat angeblich einen Auftrag für mich, was ich aber nich glaube ich glaube das es eine Falle is schließlich hab ich ihnen eine Menge Ärger als Dieb hier bereitet, keine sorge ich bin in nichts verwickelt ich bin nur hierher gekommen weil es nun ein Jahr her ist als Meine Verlobte gestorben ist und ich dachte ich könnte meinen Sohn mal besuchen allerdings endete der Besuch etwas unsanft..sonst hättest du mich wahrscheinlich auch nich getroffen aber Mein Sohn ist nun bei Erwein einem Alten Freund von mir! aber vielleicht sollte ich dan auch mal zurück und nachsehen nich das ich Erwein nich Vertrauen würde aber es ist nicht normal hier von Dämonen verfolgt werden."
er betrachtete seinen noch immer mit dem magischen Ring versiegelten Dolch, danach blickte er Myrasia an und meinte dan etwas lauter "Ich hab was für dich...von den anderen keine ahnung was es ist scheint nicht all zu groß zu sein."
Tala nahm einen Beutel von seinem Gürtel und warf ihn in Richtung der jungen Senurerin und verlies das Haus des Heilers dichtgefolgt von Nanuk
als er durch die Türe ging meinte er "Solltet ihr Interrese an meinen Angebot euch bei eurer Suche zu helfen ich bin im zum Goldschimmer!"
Als er dem Straßenverlauf folgte wurde er das Gefühl nicht los das er Beobachtet oder gar Verfolgt wurde, er ließ seine Hand vorsichtshalber auf seinen Schwertgriff gleiten. Er hatte das den Verdacht das er vielleicht zu wenig unter Menschen war und dadurch sich lediglich etwas unwohl fühlte bis er ein Geräusch hinter sich hörte er blickte nach hinten und sah etwas in einen Schatten verschwinden, er drehte sich wieder um und schüttelte den Kopf <vielleicht sollte ich einfach mal wieder etwas schlafen>.
Nach weiteren 35 Minuten erreichte ohne weitere ungewöhnlichkeiten das Gasthaus und betratt es. Sofort kam Erwein zu ihm "Tala was ist passiert?
der Dunmer setzte sich auf einen Stuhl und meinte dan belanglos "das übliche es war eine Falle." der Gastwirt setzte sich gegenüber von Tala "Dein Sohn schläft! aber was hast du jetzt vor? Du kannst ihn nich mitnehmen das ist kein Leben für ein Baby!" Tala schlug mit seiner Hand auf den Tisch und wurde deshalb von Nanuk erschrocken angeblickt "Tut....tut mir leid ich weiß und wen du und deine Frau ihn großziehen er könnt das und bei euch ist er Tausendmal besser aufgehoben als bei dem Einarmigen!"
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